Pinkafelder SPÖ-Bürgermeister wird Amtsmissbrauch vorgeworfen

17. Juli 2015, 08:56
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SPÖ-Landtagsabgeordneter Kurt Maczek soll Bauverhandlung für neue Waschanlage bewusst hinausgezögert haben – Sieht Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gelassen entgegen – Immunität soll aufgehoben werden

Pinkafeld – Dem Pinkafelder Bürgermeister und SPÖ-Landtagsabgeordnetem Kurt Maczek wird laut Medienberichten Amtsmissbrauch vorgeworfen. Der Politiker soll die Bauverhandlung für eine neue Waschanlage bewusst hinausgezögert haben. Im Frühjahr sei laut "BVZ" ausgehend von dieser Causa ein Baustopp über ganz Pinkafeld verhängt worden. Maczek sieht den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft "gelassen" entgegen.

"Ich bin mir keiner Schuld bewusst und bin dazu da, Politik für die Menschen in meiner Gemeinde zu machen", erklärte er gegenüber der Wochenzeitung. Damit die Staatsanwaltschaft ermitteln kann, dürfte nun Maczeks Immunität als Landtagsabgeordneter aufgehoben werden. Der am Mittwoch bei der zweiten Landtagssitzung eingegangene Antrag wird voraussichtlich bei der dritten Landtagssitzung am kommenden Dienstag behandelt. (APA, 17.7.2015)

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