US-Zinswende naht trotz Krisen im Ausland

15. Juli 2015, 15:13
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Guter Jobmarkt als Argument

Washington – Trotz Störfeuers aus dem Ausland sieht US-Notenbankchefin Janet Yellen den Weg für eine Zinserhöhung in diesem Jahr frei. Falls sich die heimische Wirtschaft wie erwartet weiterentwickle, sei ein Zinsschritt nach oben irgendwann 2015 angemessen, sagte Yellen am Mittwoch vor dem Finanzausschuss des Repräsentantenhauses laut im Voraus veröffentlichtem Redetext.

Trotz der weiterhin schwierigen Lage in Griechenland und den Problemen in China nach dem großen Kursrutsch an der Börse stünden die Aussichten gut, dass sich die Lage am US-Arbeitsmarkt und in der amerikanischen Gesamtwirtschaft weiter verbessere.

Derzeit stehen die Bedingungen am Jobmarkt jedoch noch nicht im Einklang mit Vollbeschäftigung, wie Yellen betonte. Sie gab ähnlich wie jüngst in einer Rede in Cleveland kein Signal, ob eine Zinswende eher im September oder erst im Dezember zu erwarten ist. Die Führungsspitze der Fed ist in dieser Frage derzeit uneins. Der Leitzins liegt seit dem Höhepunkt der Welt-Finanzkrise Ende 2008 auf dem Rekordtief von null bis 0,25 Prozent. (Reuters, 15.7.2015)

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