Kuwait klagt nach Moschee-Anschlag 29 Verdächtige an

14. Juli 2015, 16:39
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Bei Selbstmordattentat auf schiitische Moschee vor rund drei Wochen waren 26 Menschen getötet worden

Kuwait-Stadt – Nach dem Bombenanschlag auf eine schiitische Moschee in Kuwait Ende Juni hat das Emirat 29 angeblich Tatbeteiligte angeklagt. Unter den Verdächtigen befänden sich sieben Kuwaiter, fünf Saudis, drei Pakistaner, 13 staatenlose Angehörige der Bidun-Ethnie sowie eine Person, deren Herkunft noch unklar sei, berichtete die Nachrichtenagentur Kuna unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft am Dienstag.

Ein Selbstmordattentäter hatte am 26. Juni in der Moschee 26 Menschen mit in den Tod gerissen und 227 weitere Gläubige verletzt.

Angeblicher Helfer und Anstifter

Zwei der Angeklagten werden des vorsätzlichen und versuchten Mordes sowie des Sprengstoffbesitzes beschuldigt. Sieben weitere sollen zu dem Verbrechen angestiftet haben. Die kuwaitischen Behörden hatten bereits einen Bürger Saudi-Arabiens als mutmaßlichen Täter identifiziert.

Der Angriff auf die Moschee fand am gleichen Tag statt wie der blutige Terroranschlag auf ein Hotel im tunesischen Sousse. (dpa, 14.7.2015)

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