Benzinsparen: Nicht billig, aber gut für die Seele

Kolumne16. Juli 2015, 16:48
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Ein Auto, das weniger verbraucht, kostet meist mehr als eine Dreckschleuder

Wir sparen. Nicht immer, aber immer öfter. Wir sparen beim Ausgeben, beim Essengehen, beim Schuhekaufen, beim Benzinverbrauchen. Wir sparen nicht bei unserer Liebe. Aber manchmal bei unserer Kraft. Wir teilen sie uns gut ein.

Das Sparen kann uns ganz schön teuer zu stehen kommen. Wenn wir etwa weniger, dafür aber besser essen gehen. Wenn wir öfter zu Hause kochen, dafür aber richtig toll. Wenn wir weniger Schuhe kaufen, dafür aber die besseren. Wenn wir die Tomaten lieber selbst auf dem Balkon anpflanzen, als sie auf dem Markt zu kaufen. Weil nämlich das ganze Drumherum, vom Kistl angefangen, aufwendiger und teurer ist, als wenn wir in den Supermarkt gehen. Es ist aber besser. Und gesunder und schöner.

Gut für die Seele

So ist es auch beim Autofahren: Benzinsparen ist nicht immer gleichbedeutend mit Geldsparen. Die neuen Technologien sind aufwendig und teuer. Ein tolles Auto, das sinnvoll weniger verbraucht, kostet im Regelfall mehr als die Dreckschleuder, die alles rausbläst. Aber es tut der Seele gut, es tut den Menschen und der Umwelt gut, wenn wir sparen. Das kann ruhig was kosten. (Michael Völker, Rondomobil, 16.7.2015)

  • Benzinsparen ist nicht immer gleichbedeutend mit Geldsparen.
    foto: ap photo/joerg sarbach)

    Benzinsparen ist nicht immer gleichbedeutend mit Geldsparen.

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