Nach Facebook-Sperre: Nutzerin ändert Namen in ihr Pseudonym

14. Juli 2015, 09:31
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Um unerwünschte Freundschaftsanfragen zu vermeiden, nannte sich eine Nutzerin Jemmaroid von Laalaa

Wer auf Facebook aktiv ist und seine Freundeslisten durchscrollt, wird mit Sicherheit einige falsche Namensangaben entdecken. Dem sozialen Netzwerk sind solche Pseudonyme ein Gräuel: Aus Sicht von Facebook sei es ja genau der Sinn der Plattform, Menschen unter ihrem offiziellen Namen im Netz auffindbar zu machen. Deshalb fährt Facebook eine harte Linie gegen falsche Namen, was unter anderem zu heftigen Streits mit Transvestiten geführt hat.

Nach Fälschung komplett gesperrt

Jetzt hat eine Facebook-Kampagne gegen Falschnamen bizarre Blüten getrieben: Eine Nutzerin namens Jenny Rogers hatte sich auf dem sozialen Netzwerk "Jemmaroid von Laalaa" genannt, um Kontakt mit unerwünschten Bekanntschaften zu vermeiden. Dieses Alias fiel den Facebook-Mitarbeitern naturgemäß auf, weshalb "von Laalaa" aufgefordert wurde, sich auszuweisen. Daraufhin versuchte Rogers, mittels Photoshop ihren Ausweis zu fälschen, wie der britische Evening Standard berichtet.

Offizielle Namensänderung

Doch Facebook erkannte den Trick, woraufhin die Nutzerin komplett gesperrt wurde. Doch lieber als auf Facebook verzichtet die Nutzerin offenbar auf ihren Geburtsnamen: Sie änderte kurzerhand ihren offiziellen Namen in "Jemmaroid Von Laalaa" um. Jetzt darf sie wieder auf Facebook. "Wir entschuldigen uns für den Zwischenfall und haben den Account wieder aktiviert", so ein Sprecher des Unternehmens. (fsc, 14.7.2015)

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    foto: reuters/ruvic

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