Behindert, sexy und stolz: "Disability Pride" in New York

Ansichtssache13. Juli 2015, 09:55
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Bei New Yorks erster "Disability Pride"-Parade haben am Sonntag tausende Menschen für die Rechte von Behinderten demonstriert. Anlass ist das 25-jährige Jubiläum des Gleichstellungsgesetzes aus dem Jahr 1990, das Menschen mit Behinderungen ähnlichen Schutz vor Diskriminierung bietet wie Menschen, die aufgrund ihrer Hautfarbe, ihres Geschlechts, ihrer Religion oder ihrer Herkunft von Benachteiligung bedroht sind.

"Klein, stolz und laut" – trotz brütender Hitze.

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Die Teilnehmer forderten unter anderem besseren Zugang zu Wohnungen und zu öffentlichen Verkehrsmitteln.

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Die Parade nahm sich die weltweit stattfindenden "Gay Prides", Märsche für die Rechte Schwuler, Lesben, Inter- und Transsexueller, zum Vorbild. Sie wurde von der Stadt New York im Rahmen des Monats der Menschen mit Behinderungen organisiert.

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Es ist nicht die erste "Disability Pride" in den Vereinigten Staaten: Die erste Parade wurde 1990 in Boston abgehalten. Auch in anderen Ländern gab es in der Vergangenheit bereits ähnliche Kundgebungen.

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"Behindert, sexy und stolz".

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Das Motto der Parade: Inklusion, Bewusstsein, Sichtbarkeit.

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Keine Aliens am Broadway in NYC.

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New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio hielt zu Beginn der Demonstration eine Rede.

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Laut Schätzungen nahmen 3.000 Menschen an der Parade teil.

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Der Protest richtete sich auch gegen Polizeigewalt gegen Menschen mit Behinderungen.

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Mitleid? Nein danke.

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Das Bild, das die Mehrheit von Menschen mit Behinderungen hat, soll durch die Paraden verändert werden.

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In New York ist die Disability Pride ab nun für jedes Jahr geplant. (red, 13.7.2015)

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