"Wie Heroin": "Minecraft"-Erfinder für Verbot von Free2Play-Games

Bericht13. Juli 2015, 12:07
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Markus "Notch" Persson kritisiert via Twitter die Finanzierungstaktik von kostenlosen Spielen

Seit dem Verkauf des Indie-Games "Minecraft" an Microsoft ist es ruhiger um dessen Erfinder Markus "Notch" Persson geworden. Vor kurzem erregte er durch eine Diskussion auf Twitter erneut Aufmerksamkeit. Dort sprach er sich klar gegen die Finanzierungstaktik von Free2Play-Konzepten aus: "Scheiß auf diesen Quatsch. Free-2-Play ist nur eine Lockvogeltaktik und sollte illegal sein."

Ausgangspunkt war ein Tweet des "Duke Nukem"-Entwicklers George Broussard. Er forderte die Gegner von Free2Play dazu auf, ab einem gewissen Zeitpunkt über den eigenen Schatten zu springen.

Nicht alle Free2Play-Games schlecht

Im Laufe der Diskussion mischten sich auch andere Entwickler ein. Eine differenzierte Betrachtung forderte CEO und Präsident des Gearbox-Studios Randy Pitchford. Nicht alle Free-2-Play Games seien schlecht und die Spiele an sich seien ja immerhin kostenlos. Persson ließ sich aber nicht umstimmen: "Alle, die statt 'Ingame-Käufe' die Phrase 'Free-2-Play'verwenden, sind Betrüger." Er ging noch einen Schritt weiter und verglich das Suchtpotenzial dieser Spiele mit einer Spiel- oder Heroinsucht. Persson beendete die Diskussion schließlich als er ankündigte Broussard nicht mehr weiter zu folgen. Die gesamte Diskussion kann auf Twitter nachgelesen werden. (lmp, 13.7.2015)

  • Heftige Kritik an "Free-2-Play" durch den Minecraft-Erfinder

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