Krautreporter rechnen 2016 mit 40.000 Euro Minus

12. Juli 2015, 17:47
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Mit 220.000 Euro wollen die Gründer den größten Batzen davon für die Autoren ausgeben

Berlin/Wien – Die Gründer Sebastian Esser, Philipp Schwörbel und Alexander von Streit gewähren im Zuge ihrer Genossenschaftsgründung Einblick in die geplanten Zahlen für 2016, berichtet die Medienplattform turi2.

Kalkulation für die Zukunft

18.000 Mitgliedschaften laufen im Oktober aus. Für das kommende Jahr wird momentan mit einem Rest von 6.500 Mitgliedern kalkuliert: Das wäre ein Umsatz von 325.000 Euro.

Ausgaben vs. Umsatz

Ausgaben in Höhe von 365.000 wurden für 2016 veranschlagt. Mit 220.000 Euro wollen die Gründer den größten Batzen davon für die Autoren ausgeben.

Weitere Ausgaben sind für die Leitung, Miete, Steuerberater und mehr geplant: etwa 80.000 Euro.

Minus und neue Abonnenten

Im Endeffekt bleibt ein Minus von 40.000 Euro. Mit Gewinn soll erst ab dem dritten Jahr zu rechnen sein. Dafür müssten allerdings jährlich mindestens 500 neue Abonnenten dazukommen.

Ziel sind 12.000 zahlende Mitglieder: 6.000 weniger im Vergleich zum Ende des Crowdfunding-Projekts 2014. (sc, 12.7.2015)

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