Nabucco-Aus: Wiener IT-Firma Danube meldet Insolvenz an

10. Juli 2015, 15:35
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Umsatz wegen Nabucco-Gaspipeline-Ende um ein Drittel eingebrochen – Passiva von 3,1 Mio. Euro – Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragt

Das Aus für das Pipeline-Projekt Nabucco, das Gas aus Aserbaidschan nach Europa bringen sollte, hat die Wiener IT-Firma Danube IT Services GmbH um einen Großkunden gebracht. Zwei Jahre nach dem Ende des OMV-Prestigeprojekts hat die Firma nun ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragt, teilte der Kreditschutzverband AKV am Freitag mit.

39 Dienstnehmer betroffen

"Die Insolvenzursachen liegen in einem unverschuldeten Umsatzeinbruch um mehr als ein Drittel durch den Wegfall des Hauptkunden Nabucco Gaspipeline, dessen Projekt aus politischen Gründen liquidiert wurde, sowie in der Folge des Wegfalls des Kunden OMV", zitiert der "Kurier"-Online aus dem Insolvenzantrag.

Die Passiva der Danube IT Services belaufen sich laut den Kreditschützern auf 3,09 Mio. Euro und es gibt 69 Gläubiger. Von der Insolvenz betroffen sind 39 Dienstnehmer, die im Zuge der eingeleiteten Reorganisierungsschritte auf 17 Mitarbeiter reduziert werden. (APA, 10.07.2015)

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