Lizard Squad rächt verurteilten Hacker mit DDOS-Attacken auf Spielhersteller

10. Juli 2015, 13:09
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Hacker-Kollektiv nimmt "H1Z1"- und "Planetside 2"-Betreiber Daybreak ins Visier

Die Online-Saboteure des Hacker-Kollektivs Lizard Squad haben am Freitag Überlastungsangriffe auf die Server des Spielherstellers Daybreak ausgeführt und damit den Betrieb von Games wie "H1Z1", "Planetside 2" und "Everquest" gestört.

Aussagen eines Sprechers auf Twitter zufolge sei dies die Antwort auf die verbalen Angriffe des Daybreak-Geschäftsführers John Smedley auf den kürzlich verurteilten Lizard-Squad-Hacker Julius "Zeekill" Kivimaki. Der 17-jährige Finne hatte über einen längeren Zeitraum nicht nur Dienste wie PSN oder Xbox Live sabotiert sondern auch persönliche Daten von Spielentwicklern wie Smedley gestohlen, ein Flugzeug per Bombendrohung zur Notlandung gezwungen und unter falschen Vorwänden Polizeieinsätze ausgelöst.

Vergeltung

Smedley hatte Kivimaki über Twitter ausgerichtet, dass er nicht locker lassen und womöglich auch zivilrechtliche Schritte unternehmen werde. Der Hacker entging trotz 50.700 Anklagepunkten einer Haftstrafe und ist nun zwei Jahre auf Bewährung.

"Wir erhalten Berichte, wonach die Attacke alle Spiele von Daybreak betreffen", teilt Lizard Squad auf Twitter mit. "Wir hoffen, du magst unser Geschenk, John Smedley." Smedley bestätigte die Angriffe wenig später mit den Worten: "Verzeichnen eine kleine DDOS-Attacke. Wir arbeiten daran. Sollten bald wieder online sein. #annoying".

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