Mindestens 24 Tote nach Massenpanik in Bangladesch

10. Juli 2015, 06:37
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Panik nach Ansturm von mehr als 1500 Menschen bei Ramadan-Verteilung von gespendeten Kleidern

Dhaka – Bei einer Massenpanik im Norden von Bangladesch sind am Freitag nach Polizeiangaben mindestens 24 Menschen ums Leben gekommen. Nach dem Unglück in Mymensingh seien bisher 24 Leichen geborgen worden, teilte die Polizei mit. Die Panik sei ausgebrochen, als Hunderte Menschen auf ein Fabrikgelände gedrängt seien, auf dem kostenlose Kleidung an Bedürftige verteilt wurde.

Eigentümer festgenommen

Ein hochrangiger Polizeibeamter sagte, die Opferzahl könne weiter steigen. "Manche Leute haben die Leichen ihrer Angehörigen mitgenommen, bevor die Polizei eintraf", sagte Kamrul Islam. Der Eigentümer der Fabrik sowie sechs weitere mutmaßliche Verantwortliche seien festgenommen worden.

Nach Polizeiangaben hatten sich bis zu 1.500 Menschen vor der Tabakfabrik versammelt. Die Leitung habe angekündigt, gemäß islamischen Brauchs Kleider an Bedürftige zu verteilen. In Bangladesch spenden reiche Bürger häufig Kleider während des islamischen Fastenmonats Ramadan. (AFP, 10.7.2015)

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