Drei Schuldsprüche im Korneuburger Wiederbetätigungsprozess

9. Juli 2015, 18:32
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Drei Jahre unbedingt für Hauptangeklagten, Bedingte für Ex-Freundin und Freund, Mutter freigesprochen – Nicht rechtskräftig

Korneuburg – Mit drei Schuldsprüchen und einem Freispruch hat am Donnerstag am Landesgericht Korneuburg ein Prozess wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung geendet. Der Hauptangeklagte (29) erhielt drei Jahre unbedingt und nahm an. Sämtliche Urteile sind nicht rechtskräftig, weil der Staatsanwalt keine Erklärung abgab.

Über die Ex-Freundin (27) des Erstangeklagten wurden zwei Jahre bedingt verhängt. Ein Freund (28) des Mannes erhielt ein Jahr bedingt. Die beiden Angeklagten nahmen die Urteile ebenfalls an. Die Mutter (55) des 29-Jährigen wurde freigesprochen.

Wegen der großteils geständigen Verantwortung der Angeklagten und deren zügiger Einvernahme ging der ursprünglich für zwei Tage anberaumte Prozess noch am Donnerstag zu Ende. (APA, 9.7.2015)

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