30 Jahre später: Live Aid revisited

9. Juli 2015, 16:17
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Die Übertragung der Benefiz-Show aus dem Jahr 1985 am Montag im Wiener Gartenbaukino

Die wichtigste Information zuerst: Man darf rein- und rausgehen, so oft man möchte. Das haben Kinobesucher sonst nicht so gerne, aber im Falle des am Montag im Wiener Gartenbaukino angebotenen Programms geben sich selbst Cineasten milde, die Filmen mit Überlänge sonst nur mit angelegtem Cineastenkatheter beiwohnen.

Das Gartenbau-Kino zeigt 30 Jahre nach dem Event die Übertragung von Live Aid. Jene 1985 auf zwei Kontinenten ausgetragene Benefiz-Show, die Bob Geldof zur Bekämpfung einer Hungersnot in Äthiopien organisiert hatte. In London und in Philadelphia wurden der natürlichen Zeitverschiebung entsprechend zwei Monsterkonzerte veranstaltet und via Television in die Welt übertragen. Eineinhalb Milliarden Menschen saßen damals vor den Fernsehgeräten und glotzten 16 Stunden lang. Damals traten Bands und Musiker wie Queen, Bob Dylan, David Bowie, Santana, B. B. King, Sade, The Who, Neil Young, Madonna, Elvis Costello, Adam Ant, natürlich U2 und alle anderen auf, deren Telefonnummer Geldof in Erfahrung bringen konnte. Sogar die Zusammenrottung Austria for Afrika bemühte sich damals mit dem Lied Warum?.

Phil Collins erzeugte noch ein bisschen extra CO2 und war der Einzige, der auf beiden Kontinenten auftrat. Am Montag kann man das alles (noch einmal) erleben. Ab 12 Uhr, frecherweise aber nur zehn Stunden lang. Ab zirka 22 Uhr gibt es eine Party, bei der etwa DJ Urbs die Nadel in der Rille führen wird. (flu, 9.7.2015)

Live Aid im Gartenbaukino: 13. 7., Gartenbau-Kino, 1., Parkring 12, 01/512 23 54 Beginn: 12.00

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Gartenbaukino

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