Journalismus aus der Perspektive von Flüchtlingen

16. Juli 2015, 16:03
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Journalismus-Workshop "Insider" lässt Flüchtlinge ihre Sicht der Dinge beschreiben

Die Flüchtlingsthematik ist in aller Munde. Dabei kommen meist alle zu Wort außer die Betroffenen selbst. Bei dem Projekt "Insider" wird nun jungen Flüchtlingen aus Sierra Leone, Nigeria, Afghanistan und Somalia eine Stimme gegeben. Mit der Unterstützung von Medienmachern können sie sich als Journalisten im Recherchieren, Texten, Filmen, Schneiden, Fotografieren und Redigieren üben und so ihre Sicht der Welt zeigen.

Unterstützung von erfahrenen Medienproduzenten

Auch die Themenwahl bleibt den Jugendlichen überlassen und wird in einer fiktiven Redaktionssitzung beschlossen – von persönlichen Erlebnissen aus ihrem Alltag in Österreich, über Porträts oder Kommentaren zu gesellschaftlichen Themen. Die Jugendlichen werden von dem Projektteam bestehend aus einer Journalistin aus der Kulturabteilung des ORF und Kameramännern des ORF, sowie einer ausgebildeten Deutschlehrerin, die auch als Journalistin aktiv ist, betreut.

foto: the connection
Am ersten Tag des "Insider-Journalismus-Workshops"

Online-Zeitschrift und Social Media Präsenz

Das Projekt wurde über die Crowdfunding-Plattform Respekt.net mitfinanziert, alle Teammitglieder arbeiten ehrenamtlich. Das Ergebnis wird in Form einer Online-Zeitschrift am Ende des einwöchigen Workshops in einem Blog veröffentlicht. Auch während der Workshopwoche, von 13. bis 17. Juli, werden Eindrücke aus dem Workshop auf Facebook geteilt. (cat, 9.7.2015)

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    foto: insider workshop / the connection
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