Corums "Feather Watch": Mit fremden Federn geschmückt

9. Juli 2015, 12:06
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Corum setzt bei seiner "Federuhr" auf das alte Kunsthandwerk der Plumasserie

Geduld, Präzision und Fingerspitzengefühl muss ein Plumassier mitbringen, um zarte Schmuckfedern zu Zifferblättern werden zu lassen. Nur die schönsten Federn werden von den Handwerkern nach Stabilität, Dichte und Feinheit ausgewählt, unter Dampf fixiert und von Hand zugeschnitten. Was dann kommt ähnelt der Intarsien Arbeit: Die Federn werden unter der Lupe ausgebreitet, zum gewünschten Motiv arrangiert und verklebt.

foto: corum

Was dabei rauskommen kann, zeigt die Feather Watch der Schweizer Luxusuhrenmarke Corum: zwei Zeitmesser sind mit einem Pfauenfeder- und eine mit Blauhäherfeder-Zifferblatt ausgestattet. Wobei Letzteres ein faszinierendes Grafik- und Farbspektrum zeigt. Um das Gesamtbild nicht zu zerstören, beschränkten sich die Uhrmacher auf Stunden- und Minutenzeiger.

foto: corum
Die "Feather Watch" mit Pfauenfeder- ...
foto: corum
... und mit Blauhäherfeder-Zifferblatt.

Die Rückseite des Gehäuses (39 Millimeter Durchmesser in Edelstahl oder Rotgold) ist mit einem Glasboden ausgestattet, das den Blick auf das Corum Automatik-Uhrwerk (Kaliber CO 082, 42 Stunden Gangreserve) mit vergoldetem Aufzugsrotor freigibt. Umrahmt wird das Federzifferblatt von 126 Brillanten von 0,71 Karat. Die Feder-Uhren kosten zwischen 14.900 Euro und 29.000 Euro. (max, 9.7.2015)

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