Honda ruft 4,5 Millionen Autos zurück

9. Juli 2015, 11:02
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Die Rückrufaktion des japanischen Autobauers umfasst nun bereits 24,5 Millionen Wagen, wieder sind Airbags der Grund

Tokio – Der drittgrößte japanische Autobauer Honda ruft wegen möglicher Airbag-Probleme weitere 4,5 Millionen Autos weltweit in die Werkstätten zurück. Es handle sich um eine Vorsichtsmaßnahme, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Wie andere Autohersteller überprüfe Honda Fahrzeuge auf defekte Airbags.

Dabei sei festgestellt worden, dass die Gasdichte in einigen Generatoren unausgeglichen sei, was zu Problemen führen könne, sagte ein Honda-Sprecher. Mit der erneuten Rückrufaktion steigt die Zahl der allein von Honda zurückgerufenen Autos auf 24,5 Millionen.

Die Airbags können wegen eines Fehlers im Gasgenerator platzen und durch heiße Metallteile Fahrer und Beifahrer verletzen oder gar töten. Weltweit werden mittlerweile acht Todesfälle und mehr als hundert Verletzte mit den defekten Airbags in Verbindung gebracht.

Der japanische Airbag-Hersteller Takata ist noch auf der Suche nach der Ursache und untersucht derzeit, ob das wichtigste Treibgas in den Airbags, Ammoniumnitrat, unter bestimmten Bedingungen anfällig ist. Takata selbst hatte im Mai in den USA den Rückruf von fast 34 Millionen Autos veranlasst. (APA, 9.7.2015)

  • Laut Honda handelt es sich bei der Rückrufaktion um eine "reine Vorsichtsmaßnahme".
    foto: apa kiyoshi ota

    Laut Honda handelt es sich bei der Rückrufaktion um eine "reine Vorsichtsmaßnahme".

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