Pakistanische Provinz verbietet Spielzeuggewehre

8. Juli 2015, 18:26
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Verbot soll nach dem Ramadan in Kraft treten

Islamabad – Die von Gewalt erschütterten nordwestpakistanische Provinz Khyber-Pakhtunkhwa hat den Verkauf von Spielzeuggewehren verboten. Mit dem Schritt solle die Anzahl der Kinder, die zu extremistischen Tendenzen neigen, verringert werden, sagte der Informationsminister der Provinz am Mittwoch. Jedes Jahr würden Millionen Spielzeuggewehre aus dem benachbarten China in die Provinz geschmuggelt.

Das Verbot werde zunächst in einem Distrikt eingeführt und solle ab dem Fest zum Ende des Fastenmonats Ramadan am 17. Juli in der gesamten Provinz gelten. Spielzeuggewehre sind beliebte Geschenke zum Fest.

Die Provinz Khyber-Pakhtunkhwa nahe der afghanischen Grenze steht seit mehr als einem Jahrzehnt an der Spitze des Kampfes gegen militante Islamisten mit Verbindungen zu Al-Kaida. (APA, 8.7.2015)

  • Solidaritätsdemonstration für Kaschmir, Peshawar, Februar 2015
    foto: epa/arshad arbab

    Solidaritätsdemonstration für Kaschmir, Peshawar, Februar 2015

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