"Fortuna Girls": Ein Spiel für alle

Rezension8. Juli 2015, 15:31
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Felicitas liebt Fußball und gründet eine Mädchenmannschaft. Auch die Fußballbegeisterung der Autorin ist offenkundig

Bei der eigenen Tochter ändern alle Bemühungen nichts an der Sache: Sie interessiert sich nicht für Fußball. Da nützt kein gemeinsames Spiel, kein Stadionbesuch, und auch die vielen Partien im Fernsehen werden bestenfalls als Alternative zum Schlafengehen betrachtet.

Insofern ist es auch schwierig, sie für das Buch von Peter Großmann und Nia Künzer zu begeistern. Kinder, die Fußball schätzen und rund zehn Jahre alt sind, werden hingegen durchaus Spaß haben. Der Buchtitel sagt schon alles: Fortuna Girls – Das Spiel beginnt lautet jener vom ersten Band – die Fortsetzung ist ebenfalls bereits am Markt.

Spürbare Fußballbegeisterung

Das Mädchen Felicitas liebt Fußball über alles und gründet eine eigene Mädchenmannschaft, weil es im Ort, in dem sie wohnt, keinen bestehenden Verein gibt. Und dann sind da natürlich noch die Buben mit ihrem eigenen Team. Nia Künzer schreibt, sie habe selbst als Kind Fußballerin werden wollen. Diese Begeisterung liest man auch heraus. Wem die Geschichte nicht genügt: Im Buch finden sich auch richtige Trainingstipps. Also schnell den Ball holen! (Peter Mayr, 8.7.2015)

  • Peter Großmann & Nia Künzer: "Fortuna Girls – Das Spiel beginnt!", 10,30 Euro, 160 Seiten, Baumhaus, 2015.
    foto: baumhaus verlag

    Peter Großmann & Nia Künzer: "Fortuna Girls – Das Spiel beginnt!", 10,30 Euro, 160 Seiten, Baumhaus, 2015.

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