Quotenregelung für österreichische Regisseurinnen?

8. Juli 2015, 16:34
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Die ARD-Tochter Degeto hat sich verpflichtet, ab August einer Quotenregelung zu folgen, die für die Gleichstellung von Regisseurinnen sorgen soll

In mindestens 20 Prozent der Filme, die die ARD-Tochter Degeto produziert oder mitfinanziert, sollen ab Mitte August Frauen Regie führen. Degeto-Chefin Christine Strobl folgt mit dieser Selbstverpflichtung der Forderung von "Pro Quote Regie". Die Vereinigung von Regisseurinnen hatte im vergangenen Jahr eine Quotenregelung gefordert, um den weiblichen Filmschaffenden mehr Gehör und ökonomische Gleichstellung zu verschaffen. "Pro Quote Regie" kritisiert, dass, während rund 50 Prozent der Regie-Studierenden weiblich seien, der Anteil der Regisseurinnen bei Fernsehfilmen nur bei 13 bis 15 Prozent liege.

In Österreich sieht die Situation ähnlich aus, auch hier wird von unterschiedlichen Seiten Handlungsbedarf angemahnt. Aber wie soll dieser aussehen? Ist die Einführung der Quotenregelung auch für die österreichische Film- und Fernsehlandschaft sinnvoll? Diskutieren Sie im Forum. (jmy, 8.7.2015)

  • Auch in Hollywood selten gesehen: Regisseurinnen. Im Bild: Kathryn Bigelow, Oscar-Gewinnern und einzige Frau, die bis dato mit dem Regie-Oscar ausgezeichnet wurde.
    foto: matt sayles/invision/ap

    Auch in Hollywood selten gesehen: Regisseurinnen. Im Bild: Kathryn Bigelow, Oscar-Gewinnern und einzige Frau, die bis dato mit dem Regie-Oscar ausgezeichnet wurde.

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