Wiener Hitze: Bis zu 20 Prozent mehr Rettungseinsätze

7. Juli 2015, 15:36
3 Postings

Die Hundstage haben es in sich: Kreislaufkollaps und Dehydrierung zählen bei älteren Menschen zu den häufigsten Gesundheitsproblemen

Wien – Die Hitze der vergangenen Tage hat die Rettungskräfte in Wien ins Schwitzen gebracht. Die Wiener Rettung verzeichnete bis zu 20 Prozent mehr Einsätze, die auf hitzebedingte Krankheiten zurückzuführen seien, sagt der stellvertretende Chefarzt Franz Mikulcik. Auch beim Samariterbund spricht man von einem Plus um die 15 Prozent. Zudem stieg der Wasserverbrauch zuletzt merkbar an.

Kreislaufkollaps und Dehydrierung gehören bei älteren Menschen zu den häufigsten Gesundheitsproblemen an den Hundstagen, so Mikulcik. Eine genaue Zahl der damit verbundenen Einsätze könne er seriöserweise aber nicht nennen, da man Hitze kaum als eindeutige Ursache einer Krankheit ausmachen könne. Mikulcik betont außerdem, dass die Wiener Rettung in den vergangenen Tagen unterm Strich nicht öfter habe ausrücken müssen. Schließlich seien viele Menschen urlaubsbedingt nicht in der Stadt.

Um sich vor negativen Folgen der Hitze zu schützen, heißt es auch: Viel trinken. Nicht zuletzt deshalb dürfte sich der Wiener Wasserverbrauch in den vergangenen Tagen deutlich gesteigert haben: Kamen die Wiener am Freitag noch mit 430.000 Kubikmetern Wasser aus, lag der Verbrauch am Montag schon bei 503.000 Kubikmetern, wie ein Sprecher von Wiener Wasser mitteilte.

  • Zu Wochenbeginn lag der Wasserverbrauch bei 503.000 Kubikmetern. Am Dienstag rechnet man bei Wiener Wasser noch einmal mit einem Rekordwert.
    foto: apa/keystone/urs flueeler

    Zu Wochenbeginn lag der Wasserverbrauch bei 503.000 Kubikmetern. Am Dienstag rechnet man bei Wiener Wasser noch einmal mit einem Rekordwert.

Share if you care.