Fahrradyoga statt Kampfradeln in Berlin

7. Juli 2015, 14:31
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Der Radsattel wird zur Yogamatte, um nicht nur räumlich, sondern auch spirituell weiterzukommen

Berlin – Mut gehört dazu, wenn man sich bäuchlings auf den Sattel eines rollenden Fahrrads legt und die Beine nach hinten streckt. "Pfau" heißt die akrobatische Einlage und wird beim "Yoga-Cycling" praktiziert. Der neue Trend, Radfahren und Yoga zu verbinden, kommt aus Berlin. Die russische Yoga-Lehrerin Nadezda Agapowa und der Berliner Fahrradaktivist Heinrich Strößenreuther lehren in Kursen, wie der Radsattel zur Matte werden kann.

Atemübung an der roten Ampel

Die "Yoga-Cycler" wollen nicht nur räumlich, sondern auch spirituell und innerlich weiterkommen und nebenbei etwas für den verspannten Bürorücken machen. Atmung, Konzentration und Balance können so unter anderem an einer roten Ampel geübt werden.

Und ein Rad-Yogi könne gleichzeitig kein Kampfradler sein, ist Strößenreuther überzeugt. Schließlich ist das oberste Prinzip von Yoga Achtsamkeit. (july, derStandard.at, 7.7.2015)

  • Teilnehmer eines Kurses im Yoga-Cycling fahren in Tempelhof in Berlin Fahrrad im Yogasitz. Beim Yoga-Cycling werden Yoga-Übungen ins tägliche Radfahren integriert, um entspannter und gesünder in den Job zu kommen oder den Feierabend zu beginnen.
    foto: apa/stephanie pilick

    Teilnehmer eines Kurses im Yoga-Cycling fahren in Tempelhof in Berlin Fahrrad im Yogasitz. Beim Yoga-Cycling werden Yoga-Übungen ins tägliche Radfahren integriert, um entspannter und gesünder in den Job zu kommen oder den Feierabend zu beginnen.

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