176 Tote an einem Tag bei Luftangriffen im Jemen

7. Juli 2015, 12:58
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Rückschlag für laufende Bemühungen um Waffenruhe

Sanaa – Im Jemen sind nach Rebellenangaben bei Luftangriffen der von Saudi-Arabien geführten Militärallianz allein am Montag 176 Kämpfer getötet worden. Dies berichteten von der aufständischen Houthi-Bewegung kontrollierte Medien sowie Bewohner am Dienstag.

Sollten sich die Angaben bestätigen, wären am Montag so viele Menschen an einem Tag durch die Luftangriffe umgekommen wie noch nie seit Beginn des Einsatzes am 26. März. Es wäre zugleich ein Rückschlag für laufende Bemühungen um eine Waffenruhe.

Mehrere sunnitische Staaten beteiligen sich an den Angriffen auf die schiitische Houthi-Miliz, die vom Iran unterstützt wird. Ziel ist es, dem ins Exil geflohenen Präsidenten Abd-Rabbu Mansour Hadi wieder zur Macht zu verhelfen. Die Houthis hatten im September die Hauptstadt Sanaa unter ihre Kontrolle gebracht und rückten rasch gen Süden vor. (APA, 7.7.2015)

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