Styria-Magazine: Wer dem "Wiener" folgen könnte

Analyse7. Juli 2015, 09:59
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"Motorradmagazin" gilt intern als Buyout-Kandidat

Wien – Im Wiener Zeitschriften-Portfolio des Grazer Medienriesen Styria ("Kleine Zeitung", "Die Presse") lassen sich auch nach dem Abverkauf des "Wiener" Kandidaten finden, die neue Eigentümer bekommen könnten. Das "Motorradmagazin" vor allem wäre ein Heft, das nicht hundertprozentig in die zwei neuen Magazin-Einheiten Sport und Lifestyle passt.

Den "Wiener" haben gerade zwei Herren übernommen, die schon für die Styria-Zeitschriften arbeiteten: Franz J. Sauer und Gregor Josel, inzwischen mit Plattform und Content-Marketing-Agentur Motorblock.at unterwegs.

Das Modell könnte auch beim "Motorradmagazin" passen. Chefredakteur Peter Schönlaub und Kollege Clemens Kopecky wären mögliche Interessenten, hört man in den weiten des Grazer Konzerns.

Umsortiert, bereinigt

Die aus ET Multimedia (vor allem wegen des "Wirtschaftsblatt") und Sportmagazin Verlag in den 2000er Jahren zusammengestellte Styria-Zeitschriftengruppe hat schon ein paar Neuorganisationen und Bereinigungen hinter sich: "Gartenmagazin" und "Wohnen" etwa, das "Reisemagazin" wechselte zwischen Publikums- und Corporate-Magazin, das Kunstmagazin "Spike" ging an die Mitarbeiter.

Minderheit an "Bundesländerinnen"

Bei den "Bundesländerinnen" – regionalen Gratis-Magazinen – beschränkt sich die Styria auf eine Minderheitsbeteiligung, die Mehrheit an dem Verbund hat die Moser Holding ("Tiroler Tageszeitung"). (fid, 7.7.2015)

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