Republik nimmt 1,3 Milliarden Euro auf

7. Juli 2015, 06:16
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Nach Griechen-Nein Zinsen günstiger

Wien – Die Republik Österreich wird am Dienstag auf den internationalen Kapitalmärkten 1,3 Mrd. Euro frisches Geld aufnehmen. Sie sollte dabei von dem durch das Griechen-Nein gesunkenen Renditeniveau bei den als sichere Häfen geltenden Staatsanleihen profitieren. Seit Freitag ist die Rendite für zehnjährige österreichische Staatsanleihen von 1,26 auf 1,20 Prozent gesunken.

Zwei Bundesanleihen werden aufgestockt, darunter auch die erst Mitte Juni emittierte neue zehnjährige Benchmark-Anleihe. Sie wurde mit einer Laufzeit von zehn Jahren und einem Volumen von 4, 0 Mrd. Euro emittiert. Diese neue 1,20-Prozent-Bundesanleihe 2015-2025/1 wird im Oktober 2025 fällig. Sie wurde in einem syndizierten Verfahren im Wege eines Bankenkonsortiums ausgegeben. Die dabei erzielte Rendite betrug 1,257 Prozent, der Emissionskurs betrug 99,448 Prozent. Aktuell ist der Kurs auf dem Sekundärmarkt auf fast 100 gestiegen, die Rendite auf rund 1,20 Prozent gesunken.

Die zweite Bundesanleihe, die am Dienstag aufgestockt werden soll, ist die 0,25- Prozent-Bundesanleihe 2014-2019/2. Sie rentiert derzeit am Sekundärmarkt bei 0,15 Prozent. Sie wurde zuletzt Anfang Juni aufgestockt und erzielte dabei eine durchschnittliche Rendite von 0,192 Prozent. (APA, 7.7.2015)

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