"Ghost Recon Wildlands" vorgestellt: Kriegspielen zwischen Korruption und Kokain

Bericht12. Juli 2015, 10:00
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Neuer Titel der Shooterserie schickt Spieler in den Kampf gegen ein Drogenkartell

Ubisoft hat im Rahmen der vergangenen Videospielmesse E3 den Taktik-Shooter "Ghost Recon Wildlands" vorgestellt. 14 Jahre nach dem ersten Teil "Tom Clancy’s Ghost Recon" wird das jüngste Werk der Serie demnächst für PC, PS4 und Xbox One erscheinen. Ein Veröffentlichungsdatum wurde noch nicht genannt.

Die Geschichte des aktuellen Titels spielt in nicht allzu ferner Zukunft in Bolivien, Südamerika. Im Zentrum der Story steht der Kampf gegen das Santa-Blanca-Drogenkartell. Es ist zum größten Kokainproduzenten der Welt geworden und der Einfluss reicht bis in die lokalen Regierungskreise. Der Drogenstaat wird von Anarchie, Angst, Ungerechtigkeit und Gewalt beherrscht. Als Mitglied, oder Anführer der US-Eliteeinheit, den "Ghosts", gilt es das Kartell aufzumischen und deren Allianz mit der korrupten Regierung zu brechen. Zu diesem Zweck wird man in feindliches Gebiet geschickt und durchstreift dabei unterschiedliche Dörfer und Landschaften.

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Offene Spielwiese für Entscheidungen

Der Spielverlauf ist nicht vorgegeben. In der erstmals offenen und dynamischen Welt können Missionen selbst ausgewählt werden. Spieler werden in der Lage sein die Machtverhältnisse zwischen politischen und militärischen Fraktionen zu beeinflussen. Entscheidungen sollen weitreichende Folgen für den Verlauf des Spiels haben. Die Wege der Zielerreichung obliegen ganz den Spielerinnen und Spielern. Ob Sabotage, Verhöre, Entführungen, oder Attentate: die Möglichkeiten sind vielfältig. Wofür man sich auch entscheidet, die eigene Truppe, die Feinde, aber auch die Bevölkerung wird auf diese Entscheidungen unterschiedlich reagieren und Einfluss auf den weiteren Spielverlauf üben. Um das Spielgeschehen so realitätsnah wie möglich zu gestalten, gibt es außerdem Tages- und Nachtzyklen, sowie Wettereinflüsse.

4 Spieler im Jeep

Neben diversen Waffen können auch Drohnen unterschiedlich eingesetzt werden. Entweder zu Spionagezwecken, oder modifiziert mit zerstörerischer Wirkung.

Fortbewegen kann man sich an Land, in der Luft und am Wasser. Dafür stehen einem beispielsweise Helikopter, Trucks, Motorräder oder Schnellboote zur Verfügung. Um den Spielfluss nicht zu unterbrechen, wird es keine geskripteten Sequenzen geben.

Eine Besonderheit von "Ghost Recon Wildlands" ist, dass man wahlweise alleine, oder online mit bis zu drei Mitspielern ins Gefecht ziehen kann. Ziel der Entwickler sei es, keine Geschichte vorzugeben und jedem Spieler seine eigene Erfahrung zu ermöglichen. (lmp, 12.7.2015)

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