6.000 Gäste nach Massenschlägerei aus Berliner Bad verwiesen

6. Juli 2015, 12:07
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Keiner der bis zu 60 beteiligten Besucher ausgeforscht

Berlin – Nach einer Massenschlägerei unter bis zu 60 Jugendlichen und jungen Männern ist ein Freibad in der deutschen Hauptstadt Berlin am späten Sonntagnachmittag von der Polizei geräumt worden. Etwa 6.000 Badegäste mussten das Freibad bei brütender Hitze verlassen. Die Täter konnten aber nicht ausgeforscht werden, wie die Polizei am Montag mitteilte. Sie ermittelt wegen Landfriedensbruchs.

Gegen 17.15 Uhr hatte die Schwimmbadleitung die Polizei alarmiert, weil sich junge Leute prügelten. Anfangs stritten sich nur zwei Jugendliche, dann griffen immer mehr Zuschauer ein, bis schließlich einige Dutzend Menschen stritten und aufeinander einschlugen. Als die Polizei eintraf, hatten sich alle Beteiligten wieder im Schwimmbad verteilt und ließen sich nicht mehr identifizieren. Die Schwimmbadleitung entschied, das Bad zu räumen, und wurde dabei von der Polizei unterstützt. (APA/dpa, 6.7.2015)

  • Die Polizei räumte das sogenannte Columbiabad in Berlin-Neukölln.
    foto: onnola/wikimedia (cc by-sa 2.0)

    Die Polizei räumte das sogenannte Columbiabad in Berlin-Neukölln.

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