Nördliche Philippinen von Tropensturm "Linfa" getroffen

5. Juli 2015, 11:40
posten

Zahlreiche Küstenorte überschwemmt, Strom in weiten Teilen ausgefallen

Manila – Durch den Tropensturm "Linfa" sind im Norden der Philippinen zahlreiche Küstenorte überschwemmt worden. Mindestens elf Orte seien von Flutwellen vom Meer und aus anschwellenden Flüssen betroffen, sagte der örtliche Chef der Katastrophenschutzbehörde, Chito Castro, am Sonntag. Es gebe Starkregen und heftigen Wind, Hauptstraßen seien unpassierbar. Einige Häuser stünden vollständig unter Wasser.

Angaben zu möglichen Todesopfern lagen zunächst nicht vor. Wegen des Sturms fiel in weiten Teilen im Norden der Strom aus, wodurch die Kommunikation teilweise zusammenbrach.

Sturm mit bis zu 120 km/h

Der Sturm mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 km/h zog in Richtung Nordwesten und sollte dann in Richtung Norden abdrehen. Der Chef der nationalen Katastrophenschutzbehörde, Alexander Pama, sagte, es seien "die nötigen Vorkehrungen" getroffen worden, um – falls notwendig – Menschen massenhaft in Sicherheit zu bringen.

Die Philippinen werden jedes Jahr von rund 20 Taifunen und anderen Stürmen heimgesucht. Viele davon verlaufen tödlich. Zu den schlimmsten Stürmen in der jüngeren Vergangenheit zählte der Supertaifun "Haiyan", der das Land im November 2013 traf. Mehr als 7.350 Menschen starben oder gelten immer noch als vermisst. (APA, 5.7.2015)

Share if you care.