Ferrari soll an der Börse zehn Milliarden wert sein

4. Juli 2015, 12:37
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Zehn Prozent der Fiat-Tochter sollen an die Börse, mit dem Erlös soll die Expansion finanziert werden

Turin – Fiat Chrysler geht davon aus, dass seine Sportwagen-Tochter Ferrari bei dem geplanten Börsengang mit mindestens zehn Milliarden Euro bewertet wird. Konzernchef Sergio Marchionne nannte diese Summe am Freitag am Rande einer Firmenveranstaltung in Turin. Der italienisch-amerikanische Autobauer hatte 2014 das Vorhaben bekanntgegeben, zehn Prozent der Ferrari-Anteile an die Börse zu bringen.

Mit den Einnahmen will der weltweit siebtgrößte Autobauer, der vor einigen aus der Übernahme von Chrysler durch Fiat entstanden war, seine Expansionspläne finanzieren. Ursprünglich war der Ferrari-Börsengang für 2015 angekündigt, inzwischen wird aber eine Verschiebung bis ins kommende Jahr hinein nicht ausgeschlossen. (APA, 4.7.2015)

  • Bereits seit vergangenem Jahr ist klar, dass Ferrari-Anteile an die Börse sollen.
    foto: ap/marco vasini

    Bereits seit vergangenem Jahr ist klar, dass Ferrari-Anteile an die Börse sollen.

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