Den Todeszeitpunkt noch nach Tagen exakt bestimmen

3. Juli 2015, 07:30
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Salzburg – Die Bestimmung des Todeszeitpunkts einer Person zählt in der Rechtsmedizin zum Tagesgeschäft. Doch je länger die sogenannte Leichenliegezeit andauert, desto schwieriger wird diese Ermittlung. Forscher der Uni Salzburg haben nun eine neue Methode entwickelt, die selbst nach zehn Tagen noch sehr genaue Zeitangaben zum Exitus erlaubt.

Wie sie im "International Journal of Legal Medicine" berichten, ist dies durch die Analyse der Zersetzung von Muskelproteinen und Enzymen möglich. Offenbar ist die Entstehung bestimmter Zersetzungsprodukte so exakt an den Todeszeitpunkt gekoppelt, dass man die Uhr danach stellen könnte. (dare, 3. 7. 2015)

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