BBC streicht 1.000 von 18.000 Jobs

2. Juli 2015, 11:56
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Sparpaket im Ausmaß von über 200 Millionen Euro soll kommen

Wien/London – Der britischen BBC steht ein strikter Sparkurs bevor. Laut "Guardian" muss das Unternehmen 1.000 von insgesamt 18.000 Job abbauen, um das Sparvolumen von über 200 Millionen Euro in den nächsten zwei Jahren zu erreichen.

Der Grund sei der rasche Vormarsch der Online- und Video-on-Demand-Dienste, der den klassischen TV-Sendern zusetze und in immer weniger Fernsehern resultiere.

Die BBC erwartet für 2016 und 2017 um über 200 Millionen Euro weniger Gebührengelder als noch im Jahr 2011 prognostiziert. In Großbritannien müssen Haushalte mit TV-Gerät pro Jahr eine Abgabe von rund 200 Euro zahlen. Im Gegensatz zum Gebührenmodell etwa in Deutschland gibt es keine generelle Haushaltsabgabe, sondern eine Geräteabgabe. Die BBC fordert eine Reform.

Betroffen vom Personalabbau seien vor allem Posten in den Bereichen Management, Verwaltung, Marketing und in der Kommunikation, heißt es in einem Mail von BBC-Chef Tony Hall an die Mitarbeiter. (red, 2.7.2015)

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