"Vorstadtweiber": ORF-Export mit mäßigen Quoten in der ARD

1. Juli 2015, 12:35
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Die Staffel ging mit einem Marktanteil von 12,1 Prozent und 2,92 Millionen Zusehern zu Ende

Wien – Die Niederlage der deutschen Frauen-Fußballnationalmannschaft im WM-Halbfinale in Kanada hat in der Nacht zum Mittwoch in der ARD größere Aufmerksamkeit auf sich gezogen als das Staffelende der "Vorstadtweiber" im Hauptabend. 42,6 Prozent betrug der Marktanteil der Fußball-Frauen (2,63 Mio. Zuseher), während die "Vorstadtweiber" lediglich einen Marktanteil von 12,1 Prozent (2,92 Mio.) verbuchten.

"Kein Beinbruch, aber dürftig"

Zum ARD-Auftakt der österreichischen Serie wurden noch über fünf Millionen Seher erreicht, der Marktanteil lag damals bei 17 Prozent. Aber bereits in Woche zwei rasselte die Quote unter die 12 Prozent-Marke. Der deutsche Branchendienst meedia.de analysiert: "Kein Beinbruch für Das Erste, dessen 12-Monats-Durchschnitt derzeit bei 11,9% liegt, doch für den erfolgsverwöhnten Dienstagabend sind diese Zahlen natürlich etwas dürftig."

Ob es mit der Serie, von der zurzeit die zweite Staffel produziert wird, in Deutschland weitergeht, soll nächste Woche entschieden werden.

865.000 Zuseher im Schnitt im ORF

Bei der österreichischen Erstausstrahlung Anfang des Jahres im ORF erreichten die "Vorstadtweiber" mitunter Marktanteile um die 29 Prozent (rund 900.000 Zuschauer). Im Schnitt kamen die zehn Folgen auf beachtliche 865.000 Zuseher.

In der ARD hatten noch einmal bis zu 180.000 Österreicher die Auftaktfolgen verfolgt, am Dienstag waren es nur mehr 95.000 bei der zehnten und letzten Folge. (APA, red, 1.7.2015)

  • Das Staffelfinale der "Vorstadtweiber" verfolgten in der ARD 2,92 Millionen Deutsche und 95.000 Österreicher.
    foto: ard / orf

    Das Staffelfinale der "Vorstadtweiber" verfolgten in der ARD 2,92 Millionen Deutsche und 95.000 Österreicher.

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