Apple im Streit um E-Books-Preisabsprachen schuldig gesprochen

30. Juni 2015, 17:50
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Konzernriese soll sich heimlich mit fünf Verlagen geeinigt haben, um E-Book-Preise in die Höhe zu treiben – US-Berufungsgericht bestätigte Entscheidung

Im Streit um Preisabsprachen bei elektronischen Büchern hat Apple am Dienstag eine Niederlage eingesteckt. Ein US-Berufungsgericht bestätigte die Entscheidung einer niederen Instanz, wonach der Technologie-Riese gegen Bundesrecht verstoßen hat. Der iPhone- und iPad-Hersteller soll sich demnach heimlich mit fünf Verlagen abgesprochen haben, um E-Book-Preise in die Höhe zu treiben.

Schlüsselrolle

Apple habe dabei eine Schlüsselrolle gehabt. Richterin Debra Ann Livingston erklärte, Apple habe mit den illegalen Absprachen einen einfachen Weg gefunden, um seinen iBookstore im Markt zu etablieren.

Der Fall beschäftigt die Gerichte seit Jahren. Zuerst hatte das US-Justizministerium im April 2012 Apple und fünf Verlage verklagt. Ihm folgten mehrere Bundesstaaten vor Gericht, und es gab eine Sammelklage von Verbrauchern. (APA, 30.6. 2015)

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