ORF: "Keine Anzeichen" für Ablöse des steirischen Stiftungsrats

30. Juni 2015, 10:03
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Alois Sundl, der SPÖ zugeordnet, nach Gesprächen mit steirischen Entscheidungsträgern

Graz/Wien – Schon wurde intensiv über neue Mehrheitsverhältnisse im Stiftungsrat spekuliert, als die SPÖ den Job des steirischen Landeshauptmanns für die ÖVP räumte. Stiftungsrat Alois Sundl, von der alten Landesregierung entsandt und den Sozialdemokraten zugeordnet, könnte von der neuen steirischen Regierung gegen einen Bürgerlichen eingewechselt werden. Nun kommt eine Art Entwarnung aus der Steiermark.

Sundl führte seit der jüngsten Sitzung des Stiftungsrats Mitte Juni Gespräche mit wesentlichen Menschen in der steirischen Politik, die über eine allfällige Ablöse Bescheid wissen sollten. Auf STANDARD-Anfrage sagt er nun: Er sehe nach diesen Gesprächen "keinerlei Anzeichen" für eine vorzeitige Ablöse.

Sundl, früher Chef der Merkur-Versicherung: "Ich habe keine wie immer geartete Wahrnehmung, dass ich die Funktion vorzeitig abgeben sollte. Ich bin bis 2018 gewählt und werde mich weiter für einen starken und objektiven ORF einsetzen."

2016 bestellt der Stiftungsrat des ORF den nächsten ORF-General und die Direktoren und Landesdirektoren ab 2017. Wie sieht Sundl das steirische Landesstudio? "Die Key Facts weisen auf ein gutes Landesstudio unter guter Führung hin, das sich auch gut entwickelt." (fid, 30.6.2015)

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