Obszöne Muscheln in Mali Ston

Ansichtssache25. August 2015, 16:00
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Wer erinnert sich eigentlich noch an's Matovia in der Färbergasse? Ein recht rustikales, fischernetzgeschmücktes kroatisches Wirtshaus, ungefähr dort, wo zwischen Am Hof und Wipplingerstraße im ersten Wiener Bezirk längst Köstlich und damit vegetarisch bis vegan gekocht wird.

Warum frag ich? Es wurde vor vielen, vielen Jahren einmal später im Matovia, ich unterhielt mich noch mit den Wirtsleuten über Muscheln im Allgemeinen und Austern im Besonderen. Und musste mich fragen lassen, ob ich Schalentier-Schwärmer denn schon in Mali Ston war. War ich nicht. Und eine vierstellige Kilometer-Entfernung schien selbst mir für einen kleinen Ausflug auf eine größere, meeresfrische Eiweißzufuhr ein bisserl weit.

Nun aber hat es mich nach Dubrovnik verschlagen, wie Sie vielleicht schon gelesen haben. Genau, Dubrovnik liegt bekanntlich, wenn man von Wien kommt, kurz nach Ston. Womit der Fidler bei den Austern wäre, und bei anderen obszönen Muscheln.

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foto: harald fidler

Links oder rechts am kleinen Hafen von, heißt ja schon so, Mali Ston? Wir wenden uns, landeinwärts gesehen, nach links, und sind schon wieder in einer Restaurantkette gelandet – in Mali Ston schon ein paar Jahrzehnte zugange: Bota Šare, die auch gerade eine neue Webseite haben, seh ich. Muss ja nichts Schlechtes sein.

Wobei der Appetizer, ein Fischcremegupferl, auch nichts herausragend Sensationelles ist – wiewohl ein großes Eck besser als etwa im Posat in Dubrovnik.

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