Gewagtes Trikot und alte Ziele bei Sturm

29. Juni 2015, 14:59
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Europacup-Platz als Minimalziel – Manager Goldbrich: "Wollen mit Leidenschaften manches ausgleichen"

Graz – Sturm Graz setzt in der kommenden Saison auf Zusammenhalt. Anlässlich der Präsentation des neuen Trikots für die kommende Fußball-Bundesliga-Saison betonten sämtliche Akteure die mannschaftliche Geschlossenheit.

11-Millionen-Budget

"Wir waren heuer Vierter, natürlich ist auch diesmal wieder ein Europacupplatz das Ziel", sagte Sturms General Manager Gerhard Goldbrich bei der Trikot-Präsentation am Grazer Schloßberg. Mit einem offiziellen Budget von 11 Mio. Euro liegen die Steirer bezüglich der finanziellen Rahmenbedingungen hinter Red Bull Salzburg und den Wiener Großclubs Rapid und Austria zurück. "Wir wollen aber mit Leidenschaft manches ausgleichen und wollen zukünftig um Titel mitspielen", sagte Goldbrich.

Auf den Zusammenhalt setzt auch Mittelfeldspieler Simon Piesinger. "Die Neuen haben sich sehr gut eingebracht und wir sind untereinander eine starke Einheit", sagte Piesinger angesprochen auf die Sommer-Neuzugänge Michael Esser, Sascha Horvath, Marvin Potzmann und Kristijan Dobras. Und Goldbrich ergänzte: "Wir haben eine homogene Einheit, die füreinander und miteinander rackert."

Noch keine Entscheidung bei Testspielern

Auch, weil die zuletzt rekonvaleszenten Christian Gratzei, Roman Kienast und Bright Edomwonyi wieder ins Mannschaftstraining einstiegen, scheint Goldbrich mit der derzeitigen Zusammensetzung des Kaders rundum zufrieden zu sein. "Die Mannschaft ist jung, hat Qualität und agiert sehr kämpferisch. Wir müssen nicht unbedingt Meister werden, sollten uns aber doch im Topquartett festsetzen", meinte der 48-Jährige. Bezüglich der Testspieler Miles Müller (Sohn von Rapid-Sportdirektor Andreas Müller, Schalke 04 II), Daniel Sikorski (St. Gallen) und Christian Schoissengeyr (Rapid Amateure) sei noch keine Entscheidung gefallen.

In Sachen Trikot setzt Sturm voll auf Heimatverbundenheit: Das hauptsächlich in Schwarz gehaltene Heimtrikot zieren quer gestreifte Wellen, die das Wasser der Mur symbolisieren sollen. Die Enden der Ärmel sind in Anspielung auf die "Landesfarbe" der Steiermark in grün gehalten.

Verteidiger Lukas Spendlhofer, der neben Piesinger das Dress präsentierte und von den Grazern im Sommer fix von Inter Mailand erworben wurde, fiebert bereits dem Bundesliga-Auftakt entgegen: "Die Auslosung mit den zwei Heimspielen Admira und Grödig ist perfekt. Wir haben die Möglichkeit, bestens zu starten." (APA; 29.6.2015)

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