Britische Geheimdienste überwachten sich gegenseitig

28. Juni 2015, 12:45
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GCHQ, MI5 und SIS hörten versehentlich untereinander mit

Auch Geheimdienste sind nicht vor Fehlern gefeit. Kurios wird es allerdings, wenn diese Fehler dazu führen, dass sich Nachrichtendienste eines Landes untereinander bespitzeln. So geschehen in Großbritannien.

Wie Heise unter Verweis auf einen Regierungsbericht (PDF) schreibt, scheinen die Mitarbeiter von GCHQ, MI5 und SIS sich bei der Auswahl ihrer Ziele gelegentlich zu vertun.

MI5 mit meisten Fehlern

Die Folge: Die drei Dienste haben sich mitunter gegenseitig überwacht. Am wenigsten Pannen sind dabei dem GCHQ unterlaufen, der 2014 nur in einem Fall versehentlich einen seiner nationalen Partner angezapft hat.

In sechs Fällen hatte der SIS das Ohr an den falschen Türen. Dringenderen Kontrollbedarf scheint es beim MI5 zu geben – dort hat man sich im vergangenen Jahr gleich 27 Mal vertan. (gpi, 28.06.2015)

  • Über 30 Mal haben die britischen Geheimdienste sich vergangenes Jahr gegenseitig belauscht.

    Über 30 Mal haben die britischen Geheimdienste sich vergangenes Jahr gegenseitig belauscht.

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