Wie ein Ball die Aufklärungsarbeit von Polizei und Rettung revolutionieren soll

27. Juni 2015, 13:01
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Kugel ist mit Kameras und Lichtern ausgestattet und macht Panoramafotos

Ein mit Kameras ausgestatteter Ball soll die Aufklärungsarbeit von Rettung und Polizei revolutionieren. So wird die Kugel etwa in ein eingestürztes Gebäude oder in ein Zimmer geschossen, wo gerade eine Geiselnahme stattfindet, um einen Überblick zu erhalten. Der Ball namens "Explorer" beinhaltet Kameras, LED-Lichter und Sensoren. Konkret soll die Kugel in einen Raum gerollt werden und dort etliche Fotos machen, um daraus ein Panoramabild zu erstellen. Dieses wird dann an das Mobiltelefon der Rettungs- oder Polizeikräfte weitergeleitet, um einen Überblick zu erhalten.

Idee kam bei Erdbeben in Haiti

Hinter dem "Explorer" steht ein Start-up namens Bounce Imaging. Gegründet wurde die Firma von Massachusetts Institute of Technology-Absolvent Francisco Aguilar. Ihm kam die Idee während des schwerwiegenden Erdbebens in Haiti, bei dem die Rettungsarbeiten aufgrund des teuren Equipments behindert wurden. Der Ball von Bounce Imaging soll demgegenüber leistbarer und zudem langlebiger sein. Abnehmer hat das Start-up bereits gefunden: Hunderte Polizeistationen in den USA sollen die Kamerakugel in den nächsten Monaten erhalten. (dk, 27.06.2015)

  • Die Kugel wird in einen Raum gerollt ...
    foto: bounce imaging

    Die Kugel wird in einen Raum gerollt ...

  • ... und macht Panoramabilder, die Rettungs- oder Polizeikräfte auf ihr Mobiltelefon erhalten.
    foto: bounce imaging

    ... und macht Panoramabilder, die Rettungs- oder Polizeikräfte auf ihr Mobiltelefon erhalten.

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