Bildband: Lipizzaner, prächtig in Szene gesetzt

Ansichtssache30. Juni 2015, 05:30
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Sie gehört zu den kulturellen Institutionen des Landes und ist eine der größten Touristenattraktionen der Bundeshauptstadt: Die Spanische Hofreitschule, die heuer ihren 450. Geburtstag feiert. Der opulente Bildband "450 Jahre Spanische Hofreitschule" würdigt diesen Umstand auf prachtvolle Art und Weise, was nicht zuletzt an dem hochkarätigen Team liegt, das für dieses Werk zusammengefunden hat: Elisabeth Gürtler, Direktorin der Spanischen Hofreitschule, präsentiert in diesem Buch die Exzellenz und Einzigartigkeit dieser traditionsreichen Institution, der Sportjournalist und Pferdekenner Arnim Basche vermittelt in reflektierenden Texten Wissen und Emotion.

Es sind aber vor allem die Fotos von René van Bakel, der die temperamentvollen Lipizzaner über mehrere Monate vom Bundesgestüt Piber über das Trainingszentrum in Heldenberg bis zum glanzvollen Auftritt in Wien begleitet hat, die dem Inhalt des Bildbandes Leben einhauchen. (red, 29.6.2015)

foto: rené van bakel/asablanca.com/edition lammerhuber

In der Deckhalle (Bundesgestüt Piber): Mit der Zeugung beginnt der Werdegang eines Lipizzaners. Nur Hengste, die sich in den Lektionen der Hohen Schule als virtuose Könner bewährt haben, sind die Väter neuer Generationen.

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foto: rené van bakel/asablanca.com/edition lammerhuber

Bis zum Alter von dreieinhalb Jahren werden die Lipizzaner nach Geschlechtern getrennt und von Mai bis September auf 1.600 Meter hochgelegenen Almen gehalten.

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foto: rené van bake/asablanca.com/edition lammerhuber

Mitte September jeden Jahres verlassen die jungen Lipizzaner ihr Sommerquartier auf den Almen und werden auf Außenhöfe im Umkreis von Piber gebracht.

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foto: rené van bakel/asablanca.com/edition lammerhuber

Eine Lipizzanerherde im Bundesgestüt Piber

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foto: rené van bakel/asablanca.com/edition lammerhuber

Trainingszentrum Heldenberg (Niederösterreich): Die Pferde genießen die Sommerfrische in Heldenberg.

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foto: rené van bakel/asablanca.com/edition lammerhuber

In Wien oder Heldenberg beginnt bei den dreieinhalb-jährigen Junghengsten die Ausbildung. Erst dort machen sie zum ersten Mal Bekanntschaft mit Sattel und Reiter.

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foto: rené van bakel/asablanca.com/edition lammerhuber

Verzierte Satteldecke, mit dem "P" für Piber und der darüber liegenden, stilisierten österreichischen Kaiserkrone.

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foto: rené van bakel/asablanca.com/edition lammerhuber

Für die Kapriole wird der Schweif des Pferdes teilweise geflochten und in die Schweiftasche gesteckt, damit sich der Hengst beim Ausschlagen in der Horizontalen keine Haare ausreißt.

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foto: rené van bakel/asablanca.com/edition lammerhuber

Lipizzaner in der spektakulären Kapriole, die ohne Steigbügel geritten wird. Das Pferd springt mit allen vier Beinen gleichzeitig nach oben und schlägt horizontal nach hinten aus.

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foto: rené van bakel/asablanca.com/edition lammerhuber

Auch die Stuten werde nach ihrer Leistung beurteilt, ob sie für die Zucht infrage kommen. In Piber werden sie eingeritten und eingefahren – in Wien zeigen sie ihr Können vor dem Wagen. (red, 29.6.2015)

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foto: edition lammerhuber

450 Jahre Spanische Hofreitschule

Elisabeth Gürtler, Arnim Basche, René van Bakel
Edition Lammerhuber
24 x 30 cm, 212 Seiten, 130 Fotos
Deutsch, Englisch
Hardcover im Schuber
ISBN 978-3-901753-90-9
EUR 59,00

Erhältlich bei: Edition Lammerhuber

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