Erste Beisetzungen nach Bluttat in Charleston

Ansichtssache26. Juni 2015, 10:30
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Anhänger der Konföderierten demonstrierten mit Südstaaten-Flagge

Charleston – Nach dem Angriff auf eine Kirche in Charleston im US-Bundesstaat South Carolina mit neun Toten sind die ersten Opfer beigesetzt worden. Hunderte Trauernde erwiesen zwei der Getöteten bei Trauerfeiern am Donnerstag die letzte Ehre.

"Ich bin hier, um Euch zu sagen, dass wir stärker sind, weil wir zusammenstehen als Gemeinde", sagte Pastor Norvell Goff vor den Trauergästen, wie die Lokalzeitung "Post and Courier" berichtete. Unter ihnen waren auch die Gouverneurin von South Carolina, Nikki Haley, sowie die bekannten US-Bürgerrechtler Jesse Jackson und Al Sharpton.

Am Freitag will US-Präsident Barack Obama die Trauerrede für den in der Kirche getöteten Pastor halten. Weitere Trauerfeiern und Beisetzungen sind für das Wochenende und die kommende Woche geplant.

"Black Lives Matter" auf Statue des Konföderierten-Präsidenten

Der Flaggenstreit ging unterdessen weiter. Anhänger der Konföderierten demonstrierten vor der Statue von Jefferson Davis, Präsident der Konföderierten Staaten von 1861 bis 1865. Die Worte "Black Lives Matter" waren in der Nacht auf das Monument gesprüht worden.

Der 21-jährige Dylann Roof soll vor gut einer Woche während einer Bibelstunde in Charleston aus rassistischen Motiven neun Schwarze erschossen haben. Bei einer ersten Anhörung wurde ihm neunfacher Mord vorgeworfen. Bei einer Verurteilung droht Roof die Todesstrafe. (red, 26.6.2015)

foto: reuters/brian snyder
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