Studien: Flirten mit Marderschaden

28. Juni 2015, 17:00
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Eine theoretische Annäherung an die Mobilität – manch brennende Frage wurde zum Glück schon beantwortet

Demnächst setz ich mich mal wieder ans Steuer. Ein erster Schritt: eine ungefährliche theoretische Annäherung an die Mobilität. So manche brennende Frage wurde von der Wissenschaft ja zum Glück bereits beantwortet.

Zum Beispiel diese: Was machen Autofahrer eigentlich wirklich beim Autofahren? Zumindest bei den Deutschen wissen wir das seit kurzem: 20 Prozent von ihnen flirten dabei, zumindest wenn man der Umfrage eines Kfz-Versicherers Glauben schenkt.

Das klingt aber unter Umständen aufregender, als es tatsächlich ist: Das beliebteste Flirtobjekt ist nämlich der Beifahrer. Spannender stellt man sich da als nervöse Autofahrerin schon die Kontaktaufnahme mit anderen Autofahrern oder gar Fußgängern (neun bzw. fünf Prozent) vor. Wie geht das bitte? Macht es nur mich nervös, wenn jemand hupt oder winkt? Oder wird an der Ampel einfach ein strahlendes Lächeln aufgesetzt?

Von Mardern angeknabbert

Letzteres dürfte jedoch selbst dem kontaktfreudigsten Autofahrer bald vergehen. Zumindest wenn er oder sie einen Renault, Ford oder Toyota fährt. Eine Studie eines Schweizer Versicherungsunternehmens hat nämlich ergeben, dass Autos dieser Hersteller besonders gern von Mardern angeknabbert werden. Wer einen Mercedes, BMW oder Audi besitzt, kann also aufatmen. Erklärung gibt es keine, sie schmecken den Nagern nur augenscheinlich nicht besonders.

Das wirft viele Ideen für weitere Studien auf. Zum Beispiel diese hier: Wie flirtet es sich eigentlich mit Marderschaden? (Franziska Zoidl, 28.6.2015)

  • Auch Marder haben Lieblingsautomarken.
    foto: dpa/beate ludwig

    Auch Marder haben Lieblingsautomarken.

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