Lonely Planet: Die zehn besten Strände Europas

Ansichtssache25. Juni 2015, 13:09
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Der Reiseführer "Lonely Planet" hat wieder die besten Strände in Europa gekürt. Darunter ein paar Überraschungen

Platz 10: Kurische Nehrung, Litauen

Das Baltikum ist längst kein Geheimtipp mehr – wohl aber einige seiner Strände. Die Kurische Nehrung, ein etwa 100 Kilometer langer und schmaler Landstreifen, den sich Litauen und Russland teilen, verfügt über einen endlosen Sandstrand und eine Naturlandschaft, in der seltene Vögel zu Hause sind. Bei Nida befindet sich die zweithöchste Düne Europas. Im Jahr 2000 hat die Unesco die Kurische Nehrung zum Weltkulturerbe erklärt.

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Platz 9: Voutoumi, Antipaxi, Griechenland

Andipaxos ist die winzige Nachbarinsel von Paxos nahe Korfu und hat eine Länge von lediglich drei Kilometern. Nur etwa 40 Menschen leben dauerhaft auf Andipaxos, und Besucher finden hier wahres Aussteiger-Feeling – sowie einige besonders schöne Strände. Einer davon ist der Voutoumi Beach, der es im "Lonely Planet"-Ranking der besten Strände Europas auf Platz 9 geschafft hat. Der Reiseführer lobt die Abgeschiedenheit der ruhigen Bucht mit ihrem weißen Sandstrand und empfiehlt eine Taverna, die oberhalb der Bucht liegt und über eine Treppe erreicht werden kann.

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Platz 8: Cala Macarella, Menorca, Spanien

Eine geschützte Bucht, feiner Sand, türkisblaues Meer und dramatische, von Pinien bewachsene Felsen: Das Foto von der Cala Macarella auf der Baleareninsel Menorca spricht eigentlich schon für sich. Besonders schön ist es am Morgen, wenn man den Strand fast für sich alleine hat, und in den Abendstunden, wenn die Sonne im pinkfarben leuchtenden Meer versinkt. Der "Loneley Planet" empfiehlt zudem einen Spaziergang über die Klippen zur kleineren und ruhigeren Cala Macarelleta.

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Platz 7: Sandwood Bay, Schottland

Zum Schwimmen ist das kalte und strömungsreiche Meer an der Sandwood Bay eher nichts – es sei denn, man gehört zu den ganz Hartgesottenen. Aber, so schreibt der "Lonely Planet", Strände sind schließlich nicht immer nur zum Sonnen und Baden da. "Sie sind der dramatische Punkt, an dem Land und Wasser aufeinandertreffen, und die Sandwood Bay an der äußersten Nordwestspitze Schottlands ist ein hervorragendes Beispiel dafür". Und tatsächlich: Der Anblick des kilometerlangen Sandstrandes, der vom markanten Sandsteinfelsen Am Buachaille überragt und von Dünen flankiert wird, ist atemberaubend. Noch dazu ranken sich um den Strand zahlreiche Legenden, die sich um Meerjungfrauen, Geister und versunkene Schiffswracks drehen. Wem es am Meer zu salzig ist, findet hinter großen Dünen den großen Süßwassersee Sandwood Loch, der voller Forellen ist.

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Platz 6: Bantham Beach, England

Der Bantham Beach in Südengland ist bei Surfern für seine verlässlichen Wellen beliebt, bei Familien wegen der Kombination aus Sand, Dünen und Naturpools, die sich bei Ebbe zwischen den Felsen bilden, und Wanderer, die auf Englands längstem Fernwanderweg – dem South West Coast Path – unterwegs sind, legen hier gerne einen Zwischenstopp ein.

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Platz 5: Vik, Island

Kein klassischer Badestrand, aber perfekt für lange Spaziergänge, bei denen man aus dem Staunen über diese majestätische Landschaft nicht mehr rauskommt: So könnte man den schwarzen Lavastrand in Vik auf Island beschreiben. Er liegt am südlichsten und niederschlagsreichsten Punkt der Insel, sodass sich hinter dem schwarzen Sand eine leuchtend grüne Berglandschaft erhebt. Die Felsnadeln im Wasser sind der Legende nach Trolle, die sich in Stein verwandelt haben. Das Dorf Vik ist ein perfekter letzter Stopp auf einem Roundtrip um die Insel auf der Ringstraße. Nicht weit entfernt liegt zudem der Mýrdalsjökull-Gletscher.

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Platz 4: Cala Goloritzè, Sardinien, Italien

Den winzigen Sandstrand in der Bucht von Goloritzè auf Sardinien muss man erst mal erreichen. Denn es gibt nur zwei Wege dorthin: per Boot oder über einen beschwerlichen Abstieg vom 400 Meter hohen Felsplateau darüber, der über einen alten Eselspfad führt. Wie auch immer man es schafft, die Cala Goloritzè zu erreichen – es lohnt sich! "Es ist kein klassischer Poster-Strand mit seidenweichem Sand und von Palmen umsäumt", schreibt der "Lonely Planet". Vielmehr liege sein Reiz in der spektakulären Umgebung und dem türkisblauen Wasser.

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Platz 3: Rondinara Beach, Korsika, Frankreich

Einen perfekten Halbkreis bildet die Bucht von Rondinara, die an der Südostküste von Korsika zwischen Porto Vecchio und Bonifacio liegt und einen der schönsten Sandstrände der Insel hat. Das Wasser leuchtet in allen erdenklichen Blautönen, die Berge dahinter grün, der Sand weiß – paradiesischer kann ein Ort kaum sein. Der "Lonely Planet" lobt zudem den gut organisierten Campingplatz in der Nähe, die zahlreich vorhandenen Parkplätze sowie das Strandrestaurant, das zwischen Mai und Oktober Essen und Getränke serviert.

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foto: reuters/rafael marchante

Platz 2: Peniche, Portugal

Portugal hat viele schöne Strände. Die weitläufigen Sandstrände beim Fischerstädtchen Peniche sind wegen der optimalen Windbedingungen vor allem bei Surfern beliebt. Es gibt aber auch ruhigere, geschützte Abschnitte, wo das Wasser seichter ist – perfekt für Familien mit Kindern. Und auch Peniche mit seiner schönen Altstadt, in der unter anderem eine im 16. und 17. Jahrhundert erbaute Festung steht, ist einen Besuch wert. Taucher finden laut dem "Lonely Planet" wunderbare Tauchspots rund um das Naturreservat Berlenga vor der Küste.

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Platz 1: Jaz Beach, Montenegro

Glasklares Wasser, weißer Kies und umgeben von grünen Bergen: Der Jaz Beach bei Budva in Montenegro zieht im Sommer zahlreiche Sonnenanbeter und Partygänger an. (red, 25.6.2015)

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