Opel startet Carsharing-App für private Autobesitzer

24. Juni 2015, 18:27
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Offenes Netzwerk für alle Automarken – Auch BMW-Mini plant Verleih von Privatfahrzeugen

Der Autobauer Opel hat ein eigenes Carsharing-Konzept in Deutschland gestartet. Ab sofort könnten Verbraucher den neuen Dienst CarUnity nutzen, teilte Opel am Mittwoch mit. Anders als bei Konkurrenz-Angeboten handle es sich um ein offenes Netzwerk für alle Automarken, über das Privatleute ihre Fahrzeuge mit anderen teilen könnten. Auch die BMW-Tochter Mini kündigte den Start eines neuen Carsharing-Dienstes an.

Auslastung vorhandener Autos erhöhen

CarUnity funktioniert demnach über eine App für Smartphones und Tabletts und ist kostenlos für die Betriebssysteme iOS und Android zu haben. Private Autobesitzer können deutschlandweit ihre Fahrzeuge über das System verleihen. Durch den Dienst werde die Auslastung vorhandener Autos erhöht und die Besitzer könnten zudem mit ihren Wagen etwas verdienen, teilte Opel mit. Die Vermieter können demnach selbst aussuchen, an wen sie das Auto vermieten – beispielsweise nur an die eigenen Freunde im sozialen Netzwerk Facebook. Versichert seien die vermieteten Autos über die R+V-Versicherung.

"Mit CarUnity gehen wir einen neuen Weg. Als erster Automobilhersteller bieten wir Carsharing für alle", erklärte Opel-Marketingchefin Tina Müller.

Minis teilen

Auch die BMW-Tochter Mini kündigte am Mittwoch ein neues Carsharing-Konzept an, das ab 2016 aber zunächst nur in den USA verfügbar sein soll: Mini-Kunden könnten künftig ihr Auto mit anderen teilen, wenn sie es selbst gerade nicht benötigten, teilte der Autobauer mit. Das Auto werde dann DriveNow zur Verfügung gestellt. Letzteres ist der Carsharing-Dienst von BMW. Die Münchner bieten in Kooperation mit dem Autoverleiher Sixt in mehreren deutschen Städten Mini zum Verleih an. Bislang handelt es sich dabei aber nicht um Privatfahrzeuge. (APA/AFP, 24.6.2015)

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