Zu schwach: Warum Oculus Rift nicht für Macs erscheint

25. Juni 2015, 11:54
397 Postings

Auch für künftige Geräte derzeit ausgeschlossen – Grafikleistung zu schwach

Anfang 2016 soll Virtual Reality-Technologie nun erstmals in den Massenmarkt starten. Dann wird der im Besitz von Facebook befindliche Pionier Oculus die erste Consumer-Version seiner VR-Brille Rift veröffentlichen. Erfreuen können werden sich daran allerdings nur Nutzer mit Windows- und Linux-Rechnern.

Der Grund, so erklärt Oculus-Chef Palmer Luckey gegenüber IGN, ist simpel: Die Grafikchips in Apples Rechnern sind zu schwach. Selbst bei den aktuellsten Geräten seien sie "nicht einmal in der Nähe von dem, was wir als Mindestanforderung empfehlen".

Derzeit kein Mac-Release absehbar

Dabei wagt er auch die Prognose, dass die Rift auch auf keinem Macbook laufen werde, das Apple in der näheren Zukunft auf den Markt bringen werde. Er rechnet auch nicht damit, dass Apple in absehbarer Zeit mehr Wert auf Grafikleistung legen werde. Sollte sich das einmal ändern, wird es die Oculus Rift aber auch für OS X-Devices geben.

Was Apple angeht, so gibt es schon seit längerem Gerüchte, dass der Konzern aus Cupertino möglicherweise ein eigenes VR-Projekt betreibt. Dementsprechend könnte es sein, dass der Konzern eines Tages mit einer selbst entwickelten VR-Brille an den Start geht. (gpi, 25.06.2015)

Links

Oculus

IGN

  • Mit einem "iCulus"-Release ist auf absehbare Zeit nicht zu rechnen.
    foto: reuters

    Mit einem "iCulus"-Release ist auf absehbare Zeit nicht zu rechnen.

Share if you care.