RLH NÖ-Wien hält 93 Prozent an deutscher Strabag AG

24. Juni 2015, 14:36
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Stimmrechte sind auf Syndikat verteilt

Wien – Die Raiffeisen Holding Niederösterreich-Wien (RLH NÖ-Wien) hält durchgerechnet 93,63 Prozent der Stimmrechte an der deutschen Strabag AG, Köln. Die Stimmrechte werden über die "Gulbis" Beteiligungs AG und der von ihr kontrollierten Unternehmen BLR-Baubeteiligungs GmbH, Strabag SE und Ilbau Liegenschaftsverwaltung GmbH gehalten, geht aus einer Aussendung der Strabag AG von Mittwoch hervor.

Im Kern habe sich bei der Strabag AG an den bisherigen Beteiligungsverhältnissen nichts geändert, betonte die Sprecherin der Strabag SE. Die erfolgte Zuordnung von 93,63 Prozent der Stimmrechte an die Raiffeisen Holding Niederösterreich-Wien gelte für das gesamte hinter dem Baukonzern stehende Syndikat – und nicht für die Raiffeisen Holding alleine.

Dieses Syndikat setzt sich aus der Haselsteiner-Familie, Raiffeisen, UNIQA und der Rasperia Trading des russischen Industriellen Oleg Deripaska zusammen. Durch diese Beherrschung werde laut dem deutschen Wertpapierhandelsgesetz allen Syndikatsparteien die gleiche Stimmrechtsanzahl "zugeordnet", also jeder einzelnen Partei 93,63 Prozent. Bei dieser Zuordnung erfolge keine aliquote Aufteilung der Stimmrechte, so die Sprecherin.

Das Syndikat hält die Stimmrechtsanteile an der Strabag AG mittelbar und unmittelbar über die BLR-Baubeteiligungs GmbH, die Strabag SE und Ilbau Liegenschaftsverwaltung GmbH. Die Strabag SE als Einzelgesellschaft hält 74,8 Prozent. (APA, 24.6.2015)

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