Parlament zieht drei Jahre in die Hofburg

24. Juni 2015, 12:44
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Nationalrat und Bundesrat weichen den Bauarbeiten – Plenum im großen Redoutensaal

Wien – Das Parlamentsgebäude wird von 2017 bis 2020 generalsaniert. In dieser Zeit werden Nationalrat und Bundesrat in der Hofburg tagen, die Umsetzung wurde nun zwischen Parlamentsdirektion und Burghauptmannschaft in einer Grundsatzvereinbarung besiegelt. Dem Parlament werden der Redoutensaaltrakt sowie Büroflächen in anderen Gebäudeteilen – insgesamt rund 8.600 Quadratmeter – zur Verfügung stehen.

Plenum im Redoutensaal

Die Plenarsitzungen von Nationalrat und Bundesrat werden im großen Redoutensaal stattfinden. Die dafür notwendigen Einbauten wurden von dem mit Ausweichquartier und gesamter Übersiedelung befassten Projektteam konzipiert, Planung und Ausführung liegen bei der Burghauptmannschaft.

Ergänzend zu den in der Hofburg zur Verfügungen stehenden Flächen sollen im Bibliothekshof und auf dem Heldenplatz insgesamt in Fertigteilbauweise drei Pavillons (rund 10.000 Quadratmeter) für Büroräumlichkeiten und Ausschusslokale errichtet werden. Die Ausschreibung wurde vergangene Woche in einer europaweiten Vorinformation für August 2015 angekündigt. Die Nebengebäude in der Reichsratsstraße, in der Bartensteingasse, in der Löwelstraße und in der Doblhoffgasse sowie das Palais Epstein werden weiterhin genutzt. (APA, 24.6.2015)

  • So wird der Redoutensaal für die dort ab 2017 stattfindenden Plenarsitzungen des Nationalrats adaptiert.
    foto: apa/parlament

    So wird der Redoutensaal für die dort ab 2017 stattfindenden Plenarsitzungen des Nationalrats adaptiert.

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