Lamm mit Quallenprotein in Frankreich verkauft – Fettleibigkeit in den USA wird immer dramatischer – Sonnenstürme fegen auch über Österreich hinweg – Forscher berechnen Wasserwirbel von Fischen

24. Juni 2015, 12:39
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Lamm mit Quallenprotein in Frankreich verkauft

Paris – Das Fleisch eines Lamms aus einem französischen Gentechnik-Labor ist verbotenerweise verkauft und wahrscheinlich verspeist worden. Das Tier stamme von einer gentechnisch veränderten Mutter ab, teilte das französische Bundesinstitut für Agrarwissenschaft mit. Das Institut versicherte aber, dass keine Gefahr für Mensch oder die Umwelt bestand. Nach Angaben des Instituts kam das Lamm, dem das Protein einer Qualle eingeschleust worden war, im Oktober 2014 im Großraum Paris auf den Markt.

Fettleibigkeit in den USA wird immer dramatischer

New York – Mehr als zwei Drittel der erwachsenen US-Amerikaner sind nach einer aktuellen Studie übergewichtig oder fettleibig. Eine im Fachmagazin JAMA Internal Medicine vorgestellte Hochrechnung von Daten der US-Gesundheitsbehörde CDC ergab, dass inzwischen fast 75 Prozent der US-Männer und 67 Prozent der Frauen betroffen sind. Zum Vergleich: 1999 lagen die Werte noch bei 63 und 55 Prozent.

Sonnenstürme fegen auch über Österreich hinweg

Graz – Ein starker Sonnensturm ist seit Montagabend im Gange, ein weiterer wird erwartet, teilen Experten der Uni Graz und dem Institut für Weltraumforschung mit. Gröbere Beeinträchtigungen bei der Stromversorgung und der Satellitenkommunikation seien bisher nicht bekannt. Die Sonnenstürme würden zu den stärksten der vergangenen zehn Jahre zählen. Es besteht ab sofort bis Ende der Woche damit auch die Chance, über Österreich noch Nordlichter zu sehen.

Forscher berechnen Wasserwirbel von Fischen

Zürich – So mühelos Fische durch das Wasser gleiten mögen: Für physikalische Berechnungen sind die komplizierten Wasserwirbel eine gewaltige Herausforderung. Schweizer Forschern ist dies nun gelungen, was für die Analyse etwa von Flugzeugflügeln hilfreich sein könnte. Denn auch die Luftwirbel an den Flügeln verhalten sich nach den komplizierten Gesetzen der Flüssigkeitsdynamik. Ihre Resultate haben die Forscher von der ETH Zürich passenderweise im Fachjournal Chaos veröffentlicht.

(red, AFP, APA, 23.6.2015)

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