Dresdner macht privates Grundstück zu "Edward-Snowden-Platz"

23. Juni 2015, 14:38
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Enthüllte am Sonntag zum 32. Geburtstag des Whistleblowers den Platz – Besucher können spenden

Ein Dresdner Bürger namens Markwart Faussner hat einen Teil seines privaten Grundstückes zum "Edward-Snowden-Platz" gemacht. Als Miteigentümer eines Objekts in der Bautzner Straße in Dresden darf er das, die Namensänderung wurde mit einem Anwalt abgesprochen. Faussner enthüllte den Platz am vergangenen Sonntag, als Snowden seinen 32. Geburtstag gefeiert hat.

Freiheitsgedanken

Laut Süddeutscher Zeitung mahnte Faussner ein, dass "unsere Freiheit so gut überwacht wird, dass davon irgendwann nichts mehr übrigt bleibt." Er bietet auf dem Platz die Möglichkeit, für Snowden zu spenden und Wünsche an den Whistleblower auf eine Karte zu schreiben. Eine Sammlung dieser Wortmeldungen werde für spätere Generationen versenkt werden. Zum Schluss seiner Rede wandte sich Faussner auf Englisch an Snowden: "Dear Edward, I have a dream! I hope that you can return to your home country as a free man."

Immer öfter ehren Privatpersonen den NSA-Whistleblower in Kunstaktionen. Ein New Yorker Kollektiv enthüllte eine Snowden-Büste, die rasch von Behörden entfernt wurde. Anschließend rekonstruierten wieder andere Künstler die Statue mit einer Projektion. (fsc, 23.6.2015)

  • Eine Edward Snowden-Büste fand ein schnelles Ende – der Dresdner Platz soll länger überlegen
    foto: ap

    Eine Edward Snowden-Büste fand ein schnelles Ende – der Dresdner Platz soll länger überlegen

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