"Shopping Queen" auf Vox: Die Sendung mit der Handtasche

23. Juni 2015, 07:30
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In der Promiausgabe treten Zicken aus dem Privatfernsehuniversum gegeneinander an, sonst geht es gesitteter zu. Guido Maria Kretschmer – zum Knuddeln

Guido Maria Kretschmer gilt zumindest in der deutschen Modewelt als "Stardesigner". Der sympathische 50-Jährige entwirft nicht nur "Unternehmenskleidung" für deutsche Konzerne oder Fluglinien.

Er hat auch schon exklusive Modelinien für Ebay oder den deutschen Versandhandel sowie für diverse Prominente wie Iris Berben oder Heino Ferch entworfen. Das große Plus, das ihn auch für das Nachmittagsprogramm der deutschen Privatsender interessant macht: Speziell seine Super-Size-Kollektionen sind ein Renner.

Seit drei Jahren betreut Guido Maria Kretschmer auch die wochentags gegen 15 Uhr laufende Sendereihe Shopping Queen sowie gelegentlich am Sonntag im Hauptabendprogramm Promi Shopping Queen, jeweils auf Vox.

Die Sendung mit den Prominenten ist dabei insofern interessant, als tendenziell hochgradig unbekannte Zicken aus dem deutschen Privatfernsehuniversum gegeneinander antreten – und sich mit 500 Euro Budget innerhalb von vier Stunden ein Outfit verpassen müssen, ohne einander dabei in den gegenseitigen Kommentaren allzu sehr in ihrer Würde zu verletzen.

Bei der normalen Shopping Queen in den Fußgängerzonen deutscher Metropolen wie Braunschweig, Würzburg oder München geht es etwas gesitteter zu. Die Ergebnisse sind oft ähnlich. Zu Themen wie Mach eine gute Figur beim Grillfest, Zwick dir den Chef bei der Weihnachtsfeier auf oder Henkelhandtasche wird meist Shopping-City-Chic mit chinesischem Modeschmuck und den Handtaschen des Grauens kombiniert. Guido gibt den gutmütig und nachsichtig kommentierenden Onkel. Man möchte ihn knuddeln. Tolles Entspannungsfernsehen. (Christian Schachinger, 23.6.2015)

  • Guido Maria Kretschmer führt die "Shopping Queen" zum Erfolg.
    foto: vox

    Guido Maria Kretschmer führt die "Shopping Queen" zum Erfolg.

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