Karlovy Vary ehrt Richard Gere für Verdienste um das Kino

22. Juni 2015, 14:42
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US-Schauspieler erhält Kristallglobus bei der Eröffnungsfeier am 3. Juli – Zwei österreichische Filme im Wettbewerb

Karlovy Vary (Karlsbad) – Richard Gere wird bei der 50. Ausgabe des Internationalen Filmfestivals von Karlovy Vary geehrt. Der 65-jährige US-Schauspieler wird den Kristallglobus für herausragende künstlerische Verdienste um das Weltkino bei der Eröffnungsfeier am 3. Juli im tschechischen Karlsbad entgegen nehmen, wie die Organisatoren am Montag mitteilten.

Die Wandlungsfähigkeit des versierten Schauspielers will das Festival mit zwei aktuellen Produktionen vor Augen führen. So wird zur Eröffnung "Time Out of Mind" (2014) in Anwesenheit von Gere, Co-Star Jena Melone und Regisseur Oren Moverman gezeigt. Gere verkörpert in dem Psychodrama einen auf den Straßen New Yorks lebenden Obdachlosen, der den Kontakt zu seiner entfremdeten Tochter (Malone) sucht. In Andrew Renzis Debütfilm "Franny" (2015) wiederum ist er als wohlhabender Philanthrop zu sehen, der sich in das Leben eines jungen verheirateten Paares einbringt, um einen Verlust aus der Vergangenheit aufzuwiegen.

Jamie Dornan und Harvey Keitel

Als weitere prominente Gäste werden "Fifty Shades of Grey"-Star Jamie Dornan sowie Charakterdarsteller Harvey Keitel erwartet. Dornan reist mit Regisseur Sean Ellis anlässlich der demnächst in der Tschechischen Republik startenden Dreharbeiten zur Koproduktion "Anthropoid" an, Keitel präsentiert Paolo Sorrentinos in Cannes uraufgeführtes Drama "Youth", in dem er an der Seite von Michael Caine zu sehen ist.

Auch Österreich ist bei dem traditionsreichen Filmfestival im böhmischen Kurort vertreten: Peter Brunners "Jeder der fällt hat Flügel" ist im Spielfilm-, Albert Meisls "Vaterfilm" im Dokumentarfilmwettbewerb zu sehen. In weiteren Schienen laufen Kurzfilme von Virgil Widrich ("Back Track"), Patrick Vollrath ("Alles wird gut"), Johann Lurf ("Twelve Tales Told"), Billy Roisz und Dieter Kovacic ("THE") sowie Karl Markovics' "Superwelt", James Bennings "natural history" und "Ich seh, Ich seh" von Veronika Franz und Severin Fiala. (APA, 22.6.2015)

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