Griechenlandkrise belastet Euro

30. Juni 2015, 08:16
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Eurokurs sinkt unter 1,12 US-Dollar

Frankfurt – Der Euro hat am Dienstag im frühen Handel einen Teil seiner Vortagesgewinne abgegeben und ist unter die Marke von 1,12 US-Dollar gefallen. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde am Morgen mit 1,1187 Dollar gehandelt. Das ist rund ein halber Cent weniger als noch im frühen asiatischen Handel.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montag noch auf 1,1133 (Freitag: 1,1202) US-Dollar festgesetzt.

Insgesamt hat die dramatische Entwicklung in Griechenland am Wochenende den Eurokurs nicht nachhaltig belastet. Der Kurs liegt aktuell sogar etwas über dem Niveau vom Freitagabend.

"Während sich die Lage in Griechenland zuspitzt, zeigt sich der Devisenmarkt weiterhin gelassen", schreibt die Commerzbank in einem Kommentar. "Die Lorbeeren gehören der EZB, die mit ihrem Versprechen, dass sie all ihre Instrumente nutzen würde, um Ansteckungseffekte einzudämmen, Spekulationen binnen kurzer Zeit den Garaus gemacht hat." Im weiteren Handelsverlauf könnten noch die Verbraucherpreise aus der Eurozone für Juni den Devisenmarkt bewegen. (APA, 30.6.2015)

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